Der Förderkreis kam im vergangenen Jahr mit Mitarbeitern der Georg-August-Universtät Göttingen zusammen. Studierende der Römischen Archäologie sollten Entwürfe für neue Wegführungen Areal erstellen. Diese Aufgabe ist Teil des neuen Präsentationskonzept für das Kulturdenkmal Villa rustica Wachenheim.
STEINMETZARBEITEN NACH RÖMISCHER ART
Fachmännisches Instandsetzen des defekten Mauerwerks ist immer wieder Thema. Durch häufiges Begehen der Mauern haben sich vor allem die Kantensteine gelöst oder wurden sogar vollständig abgetreten.
Das ist die Herausforderung für zwei Steinmetze. Mit Wissen und Hingabe zur Maurerkunst reparieren sie vorsichtig die brüchigen Stellen unter Verwendung eines speziellen, besonders haltbaren Mörtels, der die 2000 Jahre alten Steine behutsam aber hartnäckig festigen soll.
KOCHEN FÜR DEN GUTEN ZWECK
Der Förderkreis Villa rustica stiftet jedes Jahr die gesamte Ernte der Pfirsichbäume, die auf dem Gelände stehen. Mit Können und viel Liebe für Selbstgemachtes kochen und verkaufen die Wachenheimer Landfrauen eine köstliche Marmelade aus Wingertpfirsichen. Der Erlös ist für die Villa rustica bestimmt.
ARBEITEN AM KAMMERTWINGERT
Die Auflockerung des Bodens rund um die Weinstöcke sorgt für Belüftung und eine gute Nährstoffaufnahme der Wurzeln. Seit der Umsetzung des Kammertwingerts von seinem alten Platz auf ein besser zugängliches Gelände kümmert sich Wachenheims Landjugend um diese Arbeiten. Sie versteht diese Aufgabe als Fortführung und Bewahrung von römischer Kultur und Weinbautradition in ihrem Heimatort.
DIE VILLA ALS WALLFAHRTSORT
Der Förderkreis versteht seine Aufgabe auch als Lehrauftrag an die Jugend. Projekte wie das Sommerlager des Dietrich-Bonhöffer-Vereins für Christliche Pädagogik, Mannheim, sind ein Beispiel, wie Geschichte lebendig gestaltet werden kann. Der Förderkreis bietet themenbezogenen Führungen je nach Schulklasse oder Gruppe.
Bildmaterial folgt.
